VERGEBUNG IST DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK

Vergebung ist der Schlüssel zum Glück
Natürlich hat die Vergebung, die dir das Tor zu deinem Glück öffnet, nur mit dir zu tun – genauer gesagt mit der Art, wie du dich und die Welt betrachtest.images.jpeg2

Wie du deiner Wesensbestimmung entgegen gehst und dich formst. Wie ernst du dich mit deinem Anliegen an dich und die Welt nimmst und mit welcher Disziplin du dieses vollziehst.
Es genügt nicht sich alles nur zu denken , denn die Tat welche aus diesem Gedanken folgt ist der Weg zu dieser Wesensbestimmung. Vergebung ist eine Handlung die nur aus Liebe geschehen kann ohne Bedingungen an das Vergangene und ohne Angst auf das Kommende. Vergebung ist also ein Akt der Liebe aus Liebe zu sich . Vergebung ist ein Akt der höchsten Güte . Jedoch um vergeben zu können, bedarf es der Erkenntnis dass, das Ego in den Hintergrund treten muss um den wahren Kern des Wesens in Vorschein treten zu lassen. All das Schreckliche was das Ego erkennt in den Hintergrund treten zu lassen und zu vergeben, bedeutet, wahr zu werden und zu erkennen, das jede Handlung aus welcher Motivation auch immer geschehen ist und in der Vergangenheit liegt – unveränderbar besteht. Das Wesen der Liebe kennt keine Schuld, da die Liebe keine Zeit kennt.Liebe ist ! Bin ich oder besser gesagt ist das Bin ich gewandelt, in das „Ich BIN“ ist ein Eintritt in eine Bewusstseinsebene erreicht, welche das zukünftige Handeln in und durch die Liebe prägt, vorausgesetzt ich lebe in diesem Bewusstsein ohne das der Schleier des Vergessens über mich fällt . Jedoch bedarf auch das Vergeben und das Wandeln in Liebe der täglichen Übung und was ist besser geeignet als diese unvollkommene Welt mit ihren vielen Menschen.
Karlfried Graf Dürckheim unterscheidet vier Bereiche, in denen Wesenserfahrungen, wenn nicht Seinserfahrungen, so doch Seinsfühlungen gemacht werden:
den der Natur, besonders der großen Natur
den der Sexualität und Erotik
den der Kunst und
den des Ritus.
Es gibt wenige Menschen, die nicht einmal in ihrem Leben von der Natur ergriffen
worden sind: das große Schweigen im Wald, das Rauschen des Meeres, ein Duft der
Frühlingswiese, das Wogen eines Kornfeldes, eine sternklare Nacht. Es gibt so viele
Möglichkeiten, den gewohnten Horizont und die Grenzen des alltäglichen Bewusstseins zu überschreiten. Jedes Kunstwerk gibt dem, der offene Augen und Ohren hat, etwas, das über den natürlichen Aspekt hinausgeht.Echte Kunst ist immer durchscheinend für das WESEN. Vielleicht hat jeder Mensch in der Musik einmal etwas gehört, wofür das Wort schön nicht mehr genügt. Vielleicht hat jeder sein Musikstück, sein Bild, seinen Raum, seine Landschaft, die ihn etwas Besonderes fühlen lassen …
Auch die Erotik ist etwas, das den Menschen in einen anderen Bereich heben kann.
Die Sexualität hat immer mit dem Tod zu tun. Im Orgasmus stirbt der Mensch einen
Augenblick, um wiederzukehren. Erotik und Sexualität sind ein Feld zur Erfahrung
des Numinosen. Es gibt im Numinosen immer beides: das Wundersame und das
Unheimliche. … Alle Erotik ist von diesem Zweifachen erfüllt. Da ist ein Erzittern an
der Schwelle eines Todes und eben damit auch die Faszination eines anderen,
größeren Lebens. Lebendige Erotik ist etwas anderes als grobe Geschlechtlichkeit;
und doch gehört auch die animalische Geschlechtlichkeit in das Ganze der Erotik und zum Ganzen des Menschseins. Das Animalische und das Göttliche im Menschen berühren sich. Wer es wagt, einmal den Teufel anzunehmen und zu verschlingen, kann den Engel gebären. Ohne Erde kein Himmel.Jede Teilnahme an einem Gottesdienst enthält die Chance einer numinosen Erfahrung. Was sich in der Gebärde des Kniens ausdrückt, kann auch durch sie hervorgerufen werden: die demütige Unterwerfung unter die Macht des Göttlichen. Die lebendige Teilnahme an einem Kult, welcher Religion es auch sei, kann zu einer Seinsfühlung führen. Jede Seinsfühlung setzt voraus, dass das Ich sich zurückgezogen hat. Dann aber tritt das Wesen auf den Plan. Meister Eckhart sagt, es genügt, die Tür zu öffnen, Gott steht immer davor und möchte eintreten, aber erst muss das Ich hinausgehen, denn es ist kein Platz für beide.
Literaturempfehlung „ Der Alltag als Übung“ von Karlfried Graf Dürckheim

Weitere Gedanken:  Alexander Berg

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2 Gedanken zu “VERGEBUNG IST DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK

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