Die Kunst des Liebens

Um zur Kunst des Liebens zu gelangen ist es unumgänglich den Begriff Kunst zu erörtern.

Das Wort Kunst bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses.

Das Wissen um die Liebe ist die Summe der Erfahrungen im Leben.

Zu lieben oder nicht zu lieben ist ein Akt der Entscheidung, welche davon abhängig ist wie die Liebe in der eigenen Biographie gefühlt und erlebt wurde und wird.

Liebe steht für sich , als das “ Sein “ Liebe ist allgegenwärtig !

Wenn die Liebe im Sinne der Kunst eine Übung ist so ist es an uns die Meisterschaft auf uns zu nehmen .

Was ist der unbezahlbarste Besitz jedes fühlenden Wesens? Wenn es die Wahl hätte, alle Reichtümer dieser Welt oder sein “Sein”, sein “Bewusstsein” zu besitzen, das ihm das Gefühl gibt, lebendig und anwesend zu sein und ohne das sein Körper nur ein Kadaver wäre, was würde es wohl wählen? Ganz offensichtlich wäre ohne Bewusstsein kein Reichtum dieser Welt für dieses fühlende Wesen von Nutzen. Dieses Sein, diese bewusste Anwesenheit ist das Sein jedes fühlenden Wesens auf Erden, die Seele des gesamten Universums. Demzufolge kann tatsächlich Dieses-Hier-Jetzt , diese bewusste Anwesenheit, nichts anderes sein als Gott. Es ist das, was man mehr liebt als alles andere, da es in seiner Abwesenheit kein Universum und keinen Gott gäbe. Das ist Anwesenheit-Liebe-Gott. Und Johannes war sich dessen bewusst, als er sagte “Gott ist Liebe…”. Es ist völlig klar, dass er nur gemeint haben kann, dass er (Johannes) und Er (Gott) als Noumenon, als reine Subjektivität, voneinander nicht verschieden sind. Und so “lebte er”. Verankert in dieser bewussten Anwesenheit, die Gott und die Liebe ist, “in Gott und Gott in ihm”. (aus: Sri Nisargadatta Maharaj in Ramesh S. Balsekar, „Pointers“).

So  liegt die Meisterschaft darin unsere Erfahrungen und Erkenntnisse, im Zusammenleben mit anderen auf eine Ebene zu bringen die frei von Angst ist. Dazu gilt es zu unterscheiden von natürlicher Furcht oder seit Jahrtausenden konditionierter Angst.

Im Gegensatz zur Angst ist die Furcht meist rational begründbar und wirklichkeitsgerecht. Wogegen die Angst ein Produkt der erlebten Situationen, der dabei empfundenen Gefühlen und dem damit verbundenem Schmerz, in den meisten Fällen ein Trauma auslöst, welches den Menschen in ständiger Angst hält.

Es gibt erleuchtende und maßstabsetzende Augenblicke in unserem Leben, in denen wir etwas erfahren, das uns in der Tiefe berührt und von Grund auf erschüttert. Da ist etwas, auf das wir hinhorchen und dem wir gehorchen und treu bleiben müssen, und dies, obwohl, ja gerade weil das hier Erlebte «unerhört» ist und von unserem rationalen Ich eigentlich nicht zugelassen werden kann. So gibt es Augenblicke, in denen die Angst vor einer Vernichtung wich, als wir sie annahmen. Und beglückt und erschüttert fühlen wir ein Unzerstörbares in uns, das in seiner Fülle und Kraft ein neues Lebensbewusstsein begründet – und ein neues Vertrauen wachst auf.

Es gibt andere Augenblicke, in denen wir durch einen Widersinn dieser Welt in die tiefste Verzweiflung gerieten, es aber vermochten, das Unbegreifliche zu akzeptieren, und dann gerade im Unbegreiflichen einen tieferen Sinn in uns spürten. Die vordergründige Ordnung der Wirklichkeit, in der wir mit unserem Verstande erkennen und wirken, ist plötzlich übergriffen und durchwaltet von einer anderen, deren tieferer Sinn eben dort, wo wir mit unserem Verstande am Ende sind, aufklingen kann. Dann kann ein schöpferischer Glaube an das Leben und seinen Sinn gerade dort erstmalig aufgehen, wo der sich auf Beweise stützende Glaube an Sinn und Gerechtigkeit dieser Welt zerbrach. Ähnliches können wir erfahren, wenn uns ein Schicksalsschlag in der Welt in völlige Verlassenheit wirft. Der Mensch ist dialogisch gebaut und kann in Isolierungen nicht leben. Er braucht den Partner; er sucht die Geborgenheit in menschlicher Gemeinschaft und Liebe. Wo das Leben ihm das verwehrt oder nimmt, kommt er an eine Grenzc, an der er glaubt, eingehen zu miissen. Doch beugt er sich dann, nimmt er es hin, durchstößt er die Verhärtung, mit der ihn das Alleinseinmüssen bedroht, und gibt er sich nach innen anheim, dann kann er erfahren, daß ihn eine unbegreifbare Macht auffängt und, indem sie ihn umfängt, ihn zugleich allseitig öffnet. Verlassen in der Welt, fühlt er sich aus einem Oberweltlichen heraus allseitig verbunden und in Liebe geborgen.

(aus dem Buch “ der Alltag als Übung  v. Karlfried Graf Dürckheim )

So liegt die Meisterschaft darin, eigene konditionierte Ängste aufzulösen und  neuen Umgang, mit sich selbst und dem Gegenüber,  aus dem Herzbewusstsein heraus zu verändern und neu zu erfahren.

Ich möchte mit den  Worten schließen: „Lasst uns wahrhaft Meister werden“ und dem Zitat aus dem Film Ghandi :

„Wenn ich verzweifelt bin, sag ich mir immer wieder, dass in der Geschichte der Weg der Liebe und der Wahrheit immer wieder gesiegt hat. Es mag Tyrannen und auch Mörder gegeben haben, die so schien es manchmal unbesiegbar waren, aber irgendwann wurden sie doch gestürzt. Denke immer daran,  immer wenn du bezweifelst, dass der Weg, den du gehst Gottes Weg ist, der Weg, den er für uns vorher bestimmt hat, denke daran und dann versuch in seinem Glauben zu leben.“

 

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„Selbst wenn die Welt zerborsten einstürzt, werden die Trümmer einen Furchtlosen treffen.“ ( Horaz)

An der Schwelle zur ewigkeit

Depression als Genesungsprozess in die Askese und zur Apathie

Die Depression (von lateinisch deprimere „niederdrücken“) ist eine psychische Störung oder genauer gesagt eine affektive Reaktion, auf unnatürliche Umstände des Daseins. Im griechischen Begriff „ Pathos“ , wie Leiden oder Leidenschaft.

Affekt ist also eine besondere Qualität des Fühlens, wie ein Mensch etwas erleidet oder unter den gegeben Umständen leidet.

Leidenschaft ist also im Begriff der Art und Weise wie Handlungen aus den Emotionen heraus beurteilt und vollzogen werden. Die Depression zeigt nur den Ist- Zustand und die Weigerung diesem unnatürlichen Lebens- oder besser Erlebensprozess weiter zu folgen. Ein Weg dahin ist die Apathie über die Askese und so einem Zusammenbruch durch chemische und neuronale Reaktionen des Körpers in einen natürlich erzeugten apathischen Zustand zu vermeiden.

Zu recht wird in der Medizin dieses Symptom verwendet, leider unter einer umgekehrten Begrifflichkeit. Da ein apathisch wirkender Mensch eine natürliche Reaktion auf die künstlich geschaffene Welt zeigt. Ein apathischer Mensch wird niemals an Depression leiden , da er die Kontrolle seiner Emotionen erreicht hat, oder diese Funktion durch chemische Prozesse seines Körpers ausgeschaltet wurden. Wobei aber ein apathisch wirkender Mensch, im medizinischen Sinne die Kontrolle über seine Emotionen vollends abgegeben hat, aufgrund der Unfähigkeit noch am Leben teilnehmen zu wollen oder zu können.

In der Philosophie der Antike war die Bezeichnung für Apatheia (griechisch ἀπάθεια apátheia „Unempfindlichkeit“, „Leidenschaftslosigkeit“)ein Gemütszustand, der eng mit der Ataraxie (Unerschütterlichkeit, Seelenruhe) verbunden war und in weiten Kreisen als Grundlage der Eudaimonie („Glückseligkeit“) betrachtet wurde. In der antiken Ethik war der Begriff gewöhnlich positiv konnotiert, die Apatheia galt als erstrebenswert. Völlig anders ist die medizinische Begriffsverwendung; in der Medizin versteht man unter Apathie(Teilnahmslosigkeit) ein Krankheitssymptom.

„Der Klippe gleich sein, an der sich ständig die Wogen brechen. Sie aber steht unerschüttert, und um sie herum beruhigt sich die Brandung.“

In der antiken Philosophie wurde Apatheia im gemäßigten Sinn als Zurückdrängung und Beherrschung leidvoller und destruktiver Affekte wie Zorn, Furcht, Neid und Hass verstanden, im radikalen Sinn als völlige Austilgung solcher Gemütsbewegungen. Sie galt (zumindest im gemäßigten Sinn) als Voraussetzung für die Verwirklichung der Ataraxie, der Unerschütterlichkeit des Gemüts, und wurde als hohes oder gar höchstes Gut betrachtet. In diesem Sinne hat Antisthenes, dessen ethische Lehre den Ausgangspunkt für die Entstehung des Kynismus bildete, Apatheia als erstrebenswertes Ziel verstanden, wobei er Sokrates als Vorbild hinstellte. Die Stoiker übernahmen diese Idee und machten sie zu einem zentralen Bestandteil ihrer Lehre. Befreiung von der Tyrannei der Triebe und Affekte sollte Gelassenheit und Seelenfrieden sowie vernunftgemäßes Handeln ermöglichen.

Zenon von Kition (333–264), Gründer der Stoa. Nach stoischer Auffassung ist Eudämonie (Glückseligkeit) nur dann zu erreichen, wenn kein Affekt die Seelenruhe stört. Ein Affekt ist ein übersteuerter Trieb; das stoische Ideal ist die Apathie, die Freiheit von solchen Affekten. Es wird zwischen vier Grundarten von Affekten unterschieden: Lust, Unlust, Begierde, Furcht. Entscheidend für die Apathie ist die Erkenntnis, dass alle äußeren Güter keinen Wert für die Glückseligkeit haben. „Der Affekt entsteht, wenn die Vernunft dem Trieb einen falschen Zweck setzt und das Scheitern beklagt.“

René Descartes (1596–1650) beschreibt in seinem Werk „Traité des passions de l’âme“, (Paris 1649) sechs Grundformen von Affekten, die zu zahlreichen Zwischenformen miteinander kombiniert werden können: Freude (joie), Hass (haine), Liebe (amour), Trauer (tristesse), Verlangen (désir), Bewunderung (admiration).

Kant (1724–1804) schied zuerst Affekt und Leidenschaft deutlich, den Affekt muß der Mensch zähmen, die Leidenschaft beherrschen, jenes macht ihn zum Meister, dieses zum Herrn über sich selbst

So wurde in zunehmender Geschäftswerdung der Welt eine künstliche Ordnung geschaffen die der natürlichen Ordnung entgegen steht und seine Auswirkungen in allen Bereichen der Menschheit deutlich vor Augen führt. Die Tatsache das es so viele „ Kranke“ gibt ist das fehlende Bewusstsein der Menschheit die Zusammenhänge zu erkennen und wenn sie erkannt sind, die Verantwortung zu übernehmen.Nicht mehr der kranke Mensch bestimmt den Markt sondern der Markt bestimmt die zu schaffenden Kranken. Nach dem Erfurter Amoklauf blieb einer Schülerin die Äußerung vorbehalten, das Schrecklichste seien eigentlich die Psychologen gewesen, die das Alleinsein mit sich selbst und/oder mit Freunden/Angehörigen mit den raffiniertesten Tricks zu verhindern versucht hätten. So wirkt sich unser etabliertes Gesundheitssystem zu einem Marktplatz , eines künstlich geschaffenen Betätigungsfeld von zu Betreuenden mit der Tendenz zu einer kollabierenden Menschheit, die permanent in ihrer Wesenheit gestört wird, da auf allen Ebenen die natürliche Ordnung gestört wird , welche selbstverständlich kosmischen Gesetzen unterliegt, und so zum Wandel oder Kollaps gezwungen wird.

So kann ich nur abschließend jedem Menschen bei dem Depression als Krankheit diagnostiziert wurde,gratulieren : „ Hurra, sie befinden sich auf dem Weg der Heilung“

Den Weg der Heilung bestimmt der Mensch in der Art und Weise wie er für sich Verantwortung übernimmt und sein denken und handeln darauf ausrichtet. Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus dem was Leiden -schafft.

Wohl an an denn Mensch , nimm Abschied und gesunde

Die Transzendens zur Unendlichkeit

„Bäume pflanzen auch in dem Bewusstsein , nicht mehr in ihrem Schatten sitzen zu können“ Denn so etwas wie Zeit gibt es nicht, nur einen Punkt an der man seine Geschichte verlässt ………….

Das setzt aber voraus, das man sich darüber bewusst ist das wir hier nur ein Gastspiel geben . Zuerst ist man sich dessen nicht bewusst und übt im kleinen Kreis der Familie , sein “ Rolle“ zu spielen und lernt durch Beobachtung der Gestik und der Mimik, sich auszudrücken um seine Bedürfnisse erfüllt zu bekommen. So ist jede Rolle geprägt von dem Umfeld und dem Miteinander. Na ist doch toll könnten wir sagen, schaffen wir ein gutes Umfeld und den zur optimalen Entwicklung des Wesens Mensch passenden Umgang .Tun wir aber nicht, oder nicht genügend oder nur stellenweise. Da stellt sich die Frage :“ Hat die Zivilisation versagt und an welchem Punkt „?  Da wäre zuerst einmal die Hierachie der Grundbedürfnisse:

Physiologische Bedürfnisse

Sind physiologische Bedürfnisse relativ gut befriedigt, taucht eine neue Reihe von Bedürfnissen auf: Sicherheitsbedürfnisse. Im weiteren Sinn ist die Suche nach Sicherheit und Stabilität aber auch in der menschlichen Bevorzugung des Bekannten gegenüber dem Unbekannten präsent. Darüber hinaus bedingt das Sicherheitsstreben zumindest anteilig die Entstehung von Religionen und naturwissenschaftlichen Weltbildern: Der Mensch strebt auch in dem Sinne nach Sicherheit, dass er jedes Phänomen erklären und Zusammenhänge aufdecken will.

Soziale Bedürfnisse (Anschlussmotiv)

Sind die ersten beiden Kategorien weitgehend befriedigt, erlebt der Mensch einen starken Drang nach sozialen Beziehungen. Die Abwesenheit von Freunden, eines geliebten Menschen, des Lebenspartners oder der Kinder wird ein starker Motivator sein, diese Lücke zu überwinden bzw. die vorige, nicht frustrierende Situation wiederherzustellen. Gleichzeitig wird er auch versuchen, eine bestimmte soziale Rolle ( ein dem Theater entlehnter Begriff) zu erfüllen bzw. sich einen Platz in einer sozialen Gruppe zu sichern.Und schon bei den ersten drei Stufen der Hierarchie der Grundbedürfnisse kommt es an den Tag .

Die Menschheit hat sich eine schlecht funktionierende Zivilisation geschaffen durch ihre eigene Ignoranz und ihren ungesunden Egoismus.Denn  auch die Spezies Mensch unterliegt den kosmischen Gesetzen und kann sich derer auch nicht durch Verschiebung von Verantwortung entziehen.Die Kenntnis der hermetischen Prinzipien oder Gesetze erscheint mir nützlich zu sein, im Hinblick auf das Verständnis des Seins,  der Seele um die Unendlichkeit zu begreifen.

Denn alles ist Schwingung, alles ist Energie. Das Eine bedingt das Andere und alles steht im Zusammenhang mit Allem . Da bekommt der Begriff Schmetterlingseffekt eine ganz wichtige Bedeutung, denn kleine Abweichungen können langfristig ein ganzes System vollständig und unvorhersagbar verändern und tun es auch.

Dadurch das die Zivilisation sich soweit entwickelt hatte das zumindest ein großer Teil der Menschheit  auf der Stufe der Individualbedürfnisse ankam: den Wunsch nach (mentaler/körperlicher) Stärke, Erfolg, Unabhängigkeit und Freiheit und den Wunsch nach Ansehen, Prestige, Wertschätzung, Achtung und Wichtigkeit, also eine passive Komponente unserer Selbstachtung, die nur von anderen Menschen für uns erfüllt werden kann,sind zwar einige Eigenschaften und Bedürfnisse erfüllt doch kleine Abweichungen haben manchmal große Wirkung.                                                                                                                   Unendlichkeit

Und nun ist die Welt krank und mit ihr die Bevölkerung! Kurt Goldstein beschreibt Krankheit wohl am deutlichsten : Krankheit ist die Erschütterung und Gefährdung der Existenz. Damit verlangt die Bestimmung der Krankheit den Ausgang vom individuellen Wesensbegriff. Krankheit tritt auf, wenn ein Organismus so verändert  ist, dass es in dem ihm zugehörigen Milieu zu Katastrophenreaktionen kommt.Das äußert sich dann nicht nur in bestimmten Leistungsstörungen entsprechend der Stelle des Defekts , sondern ganz allgemein, weil unter geordnetes Verhalten immer mehr oder weniger unter geordnetes Verhalten im gesamten Organismus darstellt.( vergleiche auch Staat, Wirtschaft, Finanzen)

Wenn bis auf diese Stufe alle Bedürfnisse befriedigt sind, wird nach Maslow eine neue Unruhe und Unzufriedenheit im Menschen erwachen: Er strebt nach Selbstverwirklichung.

Den Begriff Selbstverwirklichung, den Maslow Kurt Goldstein zuschreibt, versucht er als ein spezifisches und begrenztes Konzept zu definieren. Es geht dabei um den Wunsch bzw. die Tendenz, das eigene Potential auszuschöpfen, also das zu werden, was einem Anlage bedingt überhaupt möglich ist. In welcher Form sich dieses Bedürfnis letztlich ausdrückt, ist somit im höchsten Maße vom Individuum selbst abhängig.Nun ist er in der Lage sein Bewusstsein zu schulen und in die höchste Stufe die Transzendenz zu erklimmen also die Suche nach Gott, nach einer das individuelle Selbst überschreitenden Dimension oder nach etwas, das außerhalb des beobachtbaren Systems liegt. (Maslow)

Das Bewusstsein der Unendlichkeit des Seins und dann bekommt auch diese Aussage eine ganz bestimmte Deutung : „Bäume pflanzen auch in dem Bewusstsein , nicht mehr in ihrem Schatten sitzen zu können“ Denn so etwas wie Zeit gibt es nicht, nur einen Punkt an der man seine Geschichte verlässt und dann ist es nur noch die Geschichte der anderen“

 

 

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Dreieinigkeit oder die drei Säulen der Menschheit

„Nicht die unendlichen, unerreichbaren Aufgaben, sondern der jeweils gegebene erreichbare Nächste ist das Transzendente“

(Dietrich Bonhoeffer)

Vergleichen wir die drei Säulen mit einem Fundament in unserem Leben, so ist jeder dazu angehalten seine drei Säulen auf denen er sein Lebensfundament begründet, gut vorzubereiten und zu einem standhaften Bestandteil seines Lebens zu machen. Jedoch sind wir auf dem Weg diese Säulen zu begründen , verschiedenen Aufgabenstellung bezüglich unserer Haltung zu Allem was ist ausgesetzt. Ein Staat definiert sich über verschiedene Formen der 3 Säulen (Legislative, Judikative und Executive) ,in einem Unternehmen ist es der Chef, die Abteilungsleiter und die Mitarbeiter. In einer Schule der Direktor, die Lehrer und die Schüler. In der Familie sind es dann Vater , Mutter und die Kinder.Soweit die praktischen Säulen getragen werden von den drei Säulen des Bewusstseins, dem Geist, der Seele  und dem Körper, (welcher lediglich zur Übertragung und Darstellung von Informationen dient). .Übertragen wir diese praktischen Säulen auf die Bewusstseinebene wird deutlich welche herausragende Rolle die Thematik einnimmt und welche Notwendigkeit sie in allen Situationen des Lebens bedarf. Den Grundstein für diese Säulen legen wir im Bewusstsein unserer Fähigkeiten selbst fest. Wenn diese in harmonischen Spiel mit Geist, Körper und Seele ertönen ist der Grundstein für eine friedliche Menschheit gelegt, sofern wir uns , von unserem Verstand nicht täuschen und vom Aussen nicht irritieren lassen.Dann können wir ganz deutlich erkennen das wir Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist sind und frei von Angst. Denn wir sind in Allem und Alles ist in uns enthalten!

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Das Reich Gottes ist inwendig in Euch und überall um Dich herum; Nicht in Gebäuden aus Holz und Stein. Spalte ein Stück Holz und ich bin da, Hebe einen Stein auf und Du wirst mich finden.“
Jesus Christus

Jesus sagte: ,,Wenn jene, die euch führen, zu euch sagen: ,Siehe, das Königreich ist im Himmel`,  werden euch die Vögel des Himmels zuvorkommen. Sagen sie zu euch: ,Es ist im Meer`,  werden euch die Fische zuvorkommen.
Aber das Königreich ist innerhalb von euch und außerhalb von euch!
Wenn ihr euch erkennt, dann werdet ihr erkannt werden; und ihr werdet wissen, dass ihr die Kinder des lebendigen Vaters seid. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, seid ihr in Armut, und ihr seid die Armut.

Jesus sagte: ,,Ich bin das Licht, dieses, das über allen ist. Ich bin das All; das All ist aus mir herausgekommen. Und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holz (-Stück), ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort finden.“

Und was ist ein Königreich ohne  Volk ?

VERGEBUNG IST DER SCHLÜSSEL ZUM GLÜCK

Vergebung ist der Schlüssel zum Glück
Natürlich hat die Vergebung, die dir das Tor zu deinem Glück öffnet, nur mit dir zu tun – genauer gesagt mit der Art, wie du dich und die Welt betrachtest.images.jpeg2

Wie du deiner Wesensbestimmung entgegen gehst und dich formst. Wie ernst du dich mit deinem Anliegen an dich und die Welt nimmst und mit welcher Disziplin du dieses vollziehst.
Es genügt nicht sich alles nur zu denken , denn die Tat welche aus diesem Gedanken folgt ist der Weg zu dieser Wesensbestimmung. Vergebung ist eine Handlung die nur aus Liebe geschehen kann ohne Bedingungen an das Vergangene und ohne Angst auf das Kommende. Vergebung ist also ein Akt der Liebe aus Liebe zu sich . Vergebung ist ein Akt der höchsten Güte . Jedoch um vergeben zu können, bedarf es der Erkenntnis dass, das Ego in den Hintergrund treten muss um den wahren Kern des Wesens in Vorschein treten zu lassen. All das Schreckliche was das Ego erkennt in den Hintergrund treten zu lassen und zu vergeben, bedeutet, wahr zu werden und zu erkennen, das jede Handlung aus welcher Motivation auch immer geschehen ist und in der Vergangenheit liegt – unveränderbar besteht. Das Wesen der Liebe kennt keine Schuld, da die Liebe keine Zeit kennt.Liebe ist ! Bin ich oder besser gesagt ist das Bin ich gewandelt, in das „Ich BIN“ ist ein Eintritt in eine Bewusstseinsebene erreicht, welche das zukünftige Handeln in und durch die Liebe prägt, vorausgesetzt ich lebe in diesem Bewusstsein ohne das der Schleier des Vergessens über mich fällt . Jedoch bedarf auch das Vergeben und das Wandeln in Liebe der täglichen Übung und was ist besser geeignet als diese unvollkommene Welt mit ihren vielen Menschen.
Karlfried Graf Dürckheim unterscheidet vier Bereiche, in denen Wesenserfahrungen, wenn nicht Seinserfahrungen, so doch Seinsfühlungen gemacht werden:
den der Natur, besonders der großen Natur
den der Sexualität und Erotik
den der Kunst und
den des Ritus.
Es gibt wenige Menschen, die nicht einmal in ihrem Leben von der Natur ergriffen
worden sind: das große Schweigen im Wald, das Rauschen des Meeres, ein Duft der
Frühlingswiese, das Wogen eines Kornfeldes, eine sternklare Nacht. Es gibt so viele
Möglichkeiten, den gewohnten Horizont und die Grenzen des alltäglichen Bewusstseins zu überschreiten. Jedes Kunstwerk gibt dem, der offene Augen und Ohren hat, etwas, das über den natürlichen Aspekt hinausgeht.Echte Kunst ist immer durchscheinend für das WESEN. Vielleicht hat jeder Mensch in der Musik einmal etwas gehört, wofür das Wort schön nicht mehr genügt. Vielleicht hat jeder sein Musikstück, sein Bild, seinen Raum, seine Landschaft, die ihn etwas Besonderes fühlen lassen …
Auch die Erotik ist etwas, das den Menschen in einen anderen Bereich heben kann.
Die Sexualität hat immer mit dem Tod zu tun. Im Orgasmus stirbt der Mensch einen
Augenblick, um wiederzukehren. Erotik und Sexualität sind ein Feld zur Erfahrung
des Numinosen. Es gibt im Numinosen immer beides: das Wundersame und das
Unheimliche. … Alle Erotik ist von diesem Zweifachen erfüllt. Da ist ein Erzittern an
der Schwelle eines Todes und eben damit auch die Faszination eines anderen,
größeren Lebens. Lebendige Erotik ist etwas anderes als grobe Geschlechtlichkeit;
und doch gehört auch die animalische Geschlechtlichkeit in das Ganze der Erotik und zum Ganzen des Menschseins. Das Animalische und das Göttliche im Menschen berühren sich. Wer es wagt, einmal den Teufel anzunehmen und zu verschlingen, kann den Engel gebären. Ohne Erde kein Himmel.Jede Teilnahme an einem Gottesdienst enthält die Chance einer numinosen Erfahrung. Was sich in der Gebärde des Kniens ausdrückt, kann auch durch sie hervorgerufen werden: die demütige Unterwerfung unter die Macht des Göttlichen. Die lebendige Teilnahme an einem Kult, welcher Religion es auch sei, kann zu einer Seinsfühlung führen. Jede Seinsfühlung setzt voraus, dass das Ich sich zurückgezogen hat. Dann aber tritt das Wesen auf den Plan. Meister Eckhart sagt, es genügt, die Tür zu öffnen, Gott steht immer davor und möchte eintreten, aber erst muss das Ich hinausgehen, denn es ist kein Platz für beide.
Literaturempfehlung „ Der Alltag als Übung“ von Karlfried Graf Dürckheim

Weitere Gedanken:  Alexander Berg

Die göttliche Komödie im Alltag

Ich habe mittlerweile ein Alter von achtundfünfzig Jahren erreicht und mich wundert nichts mehr, möchte ich sagen. Dennoch entspricht dies nicht der Tatsache. Ich wundere mich jeden Tag auf’s Neue und entdecke immer wieder Wunder und stetig immer wiederkehrende Verhaltensmuster, welche die Menschen im Bewusstsein des Mittelalters gefangen halten und das Leiden eher vergrößern und zumindest auch nicht verringern.

Es sind die Schriften alle geschrieben, die Geschichten und Geschichte dokumentiert, ungeachtet dessen, ob es sich dabei um Tatsachenberichte, Märchen und Mythen handelt.

Die Konsequenz des Glaubens bestimmt die Richtung in die Rettung der Menschheit oder in ihren Untergang. Seit Anbeginn der Zeit ist es unserer Auftrag, die Liebe in all unser Handeln zu integrieren. Bei jedem Atemzug, jedem Gedanken, jeder unserer Handlung ist der Auftrag zu lieben, als höchstes Gebot gegeben. Das besagen alle Religionen im Kern.

Wenn wir doch alle einen so ehrenvollen Auftrag haben, wie konnte nun dann so ein Chaos entstehen? Was ist die göttliche Komödie im Alltag? Ist es der Nachbar der einen größeren Wagen fährt oder die Freundin, die von ihrem Mann mehr beschenkt wird, als ich? Ist es das Gefühl, dass die Kinder der Anderen schlauer sind, als meine, der Kollege erfolgreicher, als ich es bin? Ist es das Bewerten der Eigenschaften und Zustände, die uns ins Chaos stürzen?

Ist es nicht eher ein immer währender Kreislauf, der sich seit Jahrtausenden abspielt, weil der zur Liebe nicht bereite Mensch die Verantwortung für die Liebe an den anderen abgibt, oder für ein Linsengericht sich der Verantwortung entledigt, selbst auf die Gefahr hin nicht geliebt zu werden, eine künstliche Welt der imaginären Liebe erschaffen hat, die ihren Ursprung in der  Aufgabe der Bewusstwerdung der Menschheit hat?

Denn der Mensch muss erst sich und sein Dasein begreifen, um bewusst zu werden und auf dieser Ebene die bedingungslose Liebe integrieren und sie zu Leben. Dann entbehrt er nichts mehr und lebt in Fülle, dann wird das Geringste was er seinem Bruder tut, ihm getan.

Ich wünsche dieses Bewusstsein erreicht die Menschheit in ihrer Gesamtheit und macht der Menschheit bewusst, dass Liebe keine Ware ist, die sich künstlich herstellen läßt und durch Kaufleute auf den Markt gebracht werden kann, sondern der Auftrag Gottes, die Liebe ins Alltägliche zu integrieren. Letztendlich dient auch das Chaos nur der Erkenntnis, daß eine höhere, göttliche Ordnung besteht, die aus den Folgen der von uns getroffenen Konsequenzen wirkt und wir verantwortlich sind, ob wir wollen oder nicht, für unser Handeln oder unser Unterlassen.

Das bedeutet die Befreiung aus der Sklaverei der Menschen, dem falschen Mammon zu dienen, das bedeutet das Esau seine Verantwortung gegenüber seinem Auftrag erfüllt, das bedeutet, dass die Nachkommen der Stammväter Abrahams ihren göttlichen Auftrag erfüllen, denn dann wird der Messias kommen, in Form des weltweiten Bewusstseins des Frieden in den Herzen aller Menschen dieser Welt, egal welcher Völker und Stämme und Religion. Ist der göttliche Auftrag der Liebe erfüllt, ist das Paradies auf Erden geschaffen !

Nägel mit Köpfen machen….

Wir haben hier in Gelsenkirchen 257.850 Einwohner (Bewohner des vereinigten Wirtschaftsgbeites – oder Eingeborene von Trizonesien – der Trizone – allgemein weltweit bekannt als das vereinigte Wirtschaftsgebiet – wo laut Artikel 133 des Grundgesetztes für die Bundesrepublik Deutschland der Bund (das Deutsche Reich) in die Rechte und Pflichten hineintritt)

peter's blog

Ich habe ursprünglich eine Mauerer- und Betonbauerausbildung absolviert… Da habe ich gelernt, daß das Fundament stehen muss – oder bei Mauerbau eben die erste Reihe (Schicht) ordentlich sein muss, um darauf den Rest bauen zu können…

Wenn wir schon debei sind…

Alle Lösungen sind bereits da – wir müssen diese nur als Menschen beanspruchen und umsetzen….

Zum Beispiel in Gelsenkirchen!

Wir haben hier in Gelsenkirchen 257.850 Einwohner (Bewohner des vereinigten Wirtschaftsgbeites – oder Eingeborene von Trizonesien – der Trizone – allgemein weltweit bekannt als das vereinigte Wirtschaftsgebiet – wo laut Artikel 133 des Grundgesetztes für die Bundesrepublik Deutschland der Bund (das Deutsche Reich) in die Rechte und Pflichten hineintritt)

Nehmen wir mal an, daß sich alle an das Völkerrecht halten würden – demnach würde die HLKO auch hier für die Trizoniesier gelten – würde bedeuten, daß für uns der Unterhalt nach der Haager Landkriegsordnung zustehen würde.

Das wären nach aktueller…

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